Horst Krause war einer der markanten deutschen Schauspieler seiner Generation. Bekannt wurde er einem Millionenpublikum vor allem als Polizeihauptmeister Horst Krause im „Polizeiruf 110“ und später als pensionierter Dorfpolizist in der neunteiligen ARD-Reihe „Polizeihauptmeister Krause“. Der Schauspieler wurde am 18. Dezember 1941 in Bönhof im damaligen Westpreußen geboren und starb am 5. September 2025 im Alter von 83 Jahren in einem Seniorenheim in Teltow.
Sein Tod wurde am 8. September 2025 durch seine Familie gegenüber dem rbb bekannt gegeben. Viele Fragen zu seinem Privatleben, seiner Gesundheit und seiner Todesursache beschäftigen Fans deshalb bis heute. Bei einigen dieser Punkte ist die öffentliche Faktenlage eindeutig, bei anderen gibt es bewusst keine näheren Angaben.
Horst Krause – die wichtigsten Fakten im Überblick
| Fakt | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Horst Krause |
| Geboren | 18. Dezember 1941 |
| Geburtsort | Bönhof, Westpreußen, heute Benowo in Polen |
| Aufgewachsen | Ludwigsfelde bei Berlin |
| Beruf | Schauspieler |
| Ausbildung | Staatliche Schauspielschule Berlin, 1964–1967 |
| Bekannteste Rolle | Polizeihauptmeister Horst Krause in „Polizeiruf 110“ |
| Weitere bekannte Rolle | Paul Krüger in der „Krüger“-Reihe |
| Letzter Film der „Krause“-Reihe | „Krauses Weihnacht“ (2022) |
| Gestorben | 5. September 2025 |
| Alter beim Tod | 83 Jahre |
| Sterbeort | Teltow, Brandenburg |
Die biografischen Eckdaten werden unter anderem von filmportal.de, rbb und weiteren etablierten Film- und Medienquellen bestätigt.
Wer war Horst Krause?
Der Schauspieler wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg in Ludwigsfelde in Brandenburg auf. Seine berufliche Laufbahn begann zunächst nicht auf der Bühne: Krause absolvierte eine Ausbildung zum Dreher. Schon früh zeigte sich jedoch sein Interesse an der Schauspielerei. Ab 1961 sammelte er erste Bühnenerfahrungen in einem Jugendclub.
Von 1964 bis 1967 studierte er an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin, der heutigen Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Danach folgten Engagements am Landestheater Parchim, am Schauspielhaus Karl-Marx-Stadt und später am Staatsschauspiel Dresden. Von 1984 bis 1994 gehörte er zum Ensemble des Dresdner Staatsschauspiels.
Seine Filmkarriere entwickelte sich zunächst langsam. Sein Kinodebüt gab er 1981 in der DEFA-Komödie „Asta, mein Engelchen“. Auch während der DDR-Zeit war er in verschiedenen Fernsehproduktionen zu sehen. Größere Bekanntheit beim gesamtdeutschen Publikum erlangte er jedoch erst in den 1990er-Jahren.
Wie wurde der Schauspieler bekannt?
Ein entscheidender Karriereschritt war „Wir können auch anders…“ von Detlev Buck. In der 1993 erschienenen Komödie spielte Krause die Figur Moritz „Most“ Kipp. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen beim Deutschen Filmpreis; Krause wurde für seine darstellerische Leistung ausgezeichnet.
Ein weiterer wichtiger Erfolg folgte 2003 mit „Schultze Gets the Blues“ von Michael Schorr. Für seine Hauptrolle erhielt Krause beim Stockholm International Film Festival den Preis als Bester Schauspieler. Der Film machte deutlich, dass seine Wirkung weit über typische Fernsehrollen hinausging.
Seine große Popularität im Fernsehen verdankte er allerdings vor allem einer Figur, die ihm beinahe wie auf den Leib geschrieben wirkte: dem bodenständigen Polizeihauptmeister aus Brandenburg.
Seine Paraderolle in „Polizeiruf 110“
Die Verbindung zwischen dem Schauspieler und seiner berühmtesten Figur ist ungewöhnlich: Der Dorfpolizist hieß ebenfalls Horst Krause. Im Brandenburger „Polizeiruf 110“ wurde die Figur zu einem festen Bestandteil der Reihe.
Krause spielte den Polizeihauptmeister über viele Jahre und arbeitete dabei mit verschiedenen Ermittlerinnen zusammen. Zu seinen bekannten Partnerinnen gehörten unter anderem Jutta Hoffmann, Imogen Kogge und Maria Simon. Nach Angaben des rbb ermittelte er 2015 seinen letzten Fall für den Brandenburger „Polizeiruf 110“.
Gerade seine Art machte die Figur besonders beliebt. Der Charakter war kein glamouröser Ermittler, sondern ein eher behäbiger, direkter und menschlicher Dorfpolizist. Sein Motorrad, sein Hund und die ländliche Umgebung Brandenburgs wurden zu wiederkehrenden Elementen seiner Fernsehauftritte.
Für viele Zuschauer war diese Rolle deshalb eng mit dem echten Schauspieler verbunden. Das erklärt auch, warum der Tod des Darstellers 2025 eine besonders große Resonanz auslöste.
Was ist die „Krause“-Reihe?
Nach seinem Erfolg im „Polizeiruf 110“ bekam die Figur eine eigene ARD-Filmreihe. Anders als im Krimi stand dort weniger die Polizeiarbeit im Mittelpunkt. Stattdessen ging es um das Privatleben des Dorfpolizisten, seine Familie und seinen Alltag im fiktiven brandenburgischen Ort Schönhorst.
Die Reihe umfasst neun Filme, die zwischen 2007 und 2022 ausgestrahlt wurden. Der letzte Teil war „Krauses Weihnacht“, der am 16. Dezember 2022 im Ersten lief. Der rbb bezeichnete den Film ausdrücklich als letzten Teil der Reihe.
Zu den wichtigsten Titeln gehören:
- „Krauses Fest“ (2007)
- „Krauses Kur“ (2009)
- „Krauses Braut“ (2011)
- „Krauses Geheimnis“ (2014)
- „Krauses Glück“ (2016)
- „Krauses Hoffnung“ (2019)
- „Krauses Umzug“ (2020)
- „Krauses Zukunft“ (2021)
- „Krauses Weihnacht“ (2022)
In der Reihe spielte Krause an der Seite von Carmen-Maja Antoni als Elsa Krause und Angelika Böttiger als Meta Krause. Die Geschichten konzentrierten sich auf den Gasthof und das familiäre Leben der Figuren.
Filme und Serien von Horst Krause: Welche sind besonders bekannt?
Wer sich heute mit der Filmografie beschäftigt, findet eine große Zahl an Kino- und Fernsehproduktionen. Besonders prägend sind jedoch einige Rollen, die verschiedene Phasen seiner Karriere zeigen.
| Werk | Jahr | Bedeutung für seine Karriere |
|---|---|---|
| „Asta, mein Engelchen“ | 1981 | Kinodebüt |
| „Wir können auch anders…“ | 1993 | Durchbruch nach der Wende |
| „Schultze Gets the Blues“ | 2003 | Internationale Festivalbeachtung |
| „Polizeiruf 110“ | ab 1990er | Paraderolle als Polizeihauptmeister |
| „Polizeihauptmeister Krause“ | 2007–2022 | Eigene neunteilige ARD-Reihe |
| „Krüger aus Almanya“ | 2015 | Start der „Krüger“-Filmreihe |
| „Kryger bleibt Krüger“ | 2020 | Später Teil der Krüger-Geschichten |
| „Krauses Weihnacht“ | 2022 | Letzter Film der Krause-Reihe |
Die Filmografie umfasst darüber hinaus zahlreiche weitere Kino- und Fernsehauftritte. Filmportale führen unter anderem „Schultze Gets the Blues“, „Die Polizistin“, „Boxhagener Platz“, „Wir können auch anders…“ und die „Krüger“-Filme als bekannte Stationen seiner Laufbahn.
War Horst Krause verheiratet und hatte er eine Ehefrau?
Nach den verfügbaren biografischen Angaben war Horst Krause nicht verheiratet und hatte keine Kinder. Er hielt sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Deshalb existieren im Internet immer wieder Spekulationen über eine Ehefrau oder Familie, die sich nicht mit verlässlichen biografischen Angaben belegen lassen.
Wer nach einer „Ehefrau von Horst Krause“ sucht, sollte deshalb zwischen bestätigten Informationen und unbelegten Angaben unterscheiden. Eine öffentlich dokumentierte Ehefrau ist nicht bekannt.
Auch bei persönlichen Beziehungen ist Zurückhaltung angebracht. Der Schauspieler stand mit seiner Arbeit im Mittelpunkt der Öffentlichkeit, während private Einzelheiten nur sehr begrenzt bekannt waren.
War Horst Krause jung schon Schauspieler?
Die Frage nach Horst Krause jung bezieht sich häufig auf seine frühen Jahre und darauf, wie er überhaupt zum Film kam. Interessant ist, dass seine Karriere nicht mit einer klassischen Schauspielerfamilie begann.
Krause wuchs in Brandenburg auf und machte zunächst eine Ausbildung zum Dreher. Erst im Alter von 23 Jahren entschied er sich für die Schauspielerei und nahm 1964 sein Studium an der Berliner Schauspielschule auf. Damit verlief sein Weg deutlich anders als bei Schauspielern, die bereits als Kinder oder Jugendliche regelmäßig vor der Kamera standen.
Seine frühen Theaterjahre waren für seine spätere Bildschirmpräsenz entscheidend. Die Erfahrung auf der Bühne half ihm dabei, Figuren mit einer sehr direkten, natürlichen Präsenz zu spielen.
Wann und woran ist Horst Krause gestorben?
Horst Krause starb am 5. September 2025 im Alter von 83 Jahren in einem Seniorenheim in Teltow. Seine Familie bestätigte den Tod am 8. September 2025 gegenüber dem rbb.
Bei der Frage nach der Todesursache gibt es dagegen keine bestätigte öffentliche medizinische Erklärung. Seriöse Berichte hielten nach Bekanntwerden seines Todes fest, dass die genaue Ursache nicht bekanntgegeben wurde. Auch eine konkrete Krankheit wurde nicht als Todesursache bestätigt.
Deshalb lässt sich die häufig gesuchte Frage „Woran ist Horst Krause gestorben?“ nicht seriös mit einer bestimmten Diagnose beantworten. Behauptungen über eine konkrete Erkrankung oder einen bestimmten medizinischen Grund sollten ohne belastbare Quelle nicht als Tatsache übernommen werden.
Was ist über seine Krankheit bekannt?
Öffentlich dokumentiert ist vor allem, dass Krause zuletzt in einem Seniorenheim in Teltow lebte. Über eine konkrete schwere Erkrankung, die zu seinem Tod geführt haben soll, liegen keine verlässlich bestätigten Angaben vor.
Gerade bei gesundheitlichen Informationen über einen verstorbenen Menschen ist Zurückhaltung sinnvoll. Das Fehlen einer veröffentlichten Diagnose bedeutet nicht, dass keine gesundheitlichen Probleme bestanden haben. Es bedeutet lediglich, dass die Öffentlichkeit keine gesicherte medizinische Erklärung erhalten hat.
Wo wurde Horst Krause beigesetzt?
Auch die Frage nach der Beisetzung von Horst Krause wurde nach seinem Tod vielfach gesucht. Berichte aus September 2025 meldeten zunächst, dass Freunde und Kollegen gemeinsam mit einem Neffen die Trauerfeier vorbereiteten und seine letzte Ruhestätte in Berlin liegen sollte.
Spätere biografische Angaben nennen als Beisetzungsort den Französischen Friedhof in Berlin-Mitte und als Datum den 17. Oktober 2025.
Die Trauerfeier und der Abschied fanden damit nach seinem Tod in einem vergleichsweise privaten Rahmen statt. Schon bei der Bekanntgabe seines Todes hatte die Familie darum gebeten, Trauer und Abschied zunächst im engsten Kreis stattfinden zu lassen.
Was bleibt von seiner Karriere?
Krauses Bedeutung liegt weniger in einer einzelnen Auszeichnung als in der Beständigkeit seiner Figuren. Er konnte sowohl im Kino als auch im Fernsehen Charaktere verkörpern, die ohne große Gesten auskamen und trotzdem einen starken Wiedererkennungswert hatten.
Besonders die Verbindung mit Brandenburg prägte sein öffentliches Bild. Der Polizeihauptmeister aus „Polizeiruf 110“ und die späteren „Krause“-Filme machten ihn zu einem Gesicht des regional geprägten deutschen Fernsehens.
Sein letzter Film, „Krauses Weihnacht“, erschien bereits 2022. Der rbb bezeichnete ihn als neunten und letzten Film der Reihe. Die Produktion wurde damit noch zu Lebzeiten des Schauspielers abgeschlossen.
Für Zuschauer, die seine Arbeit neu entdecken möchten, bietet sich deshalb ein Blick auf mehrere Stationen seiner Karriere an: den preisgekrönten Film „Wir können auch anders…“, „Schultze Gets the Blues“, die „Polizeiruf 110“-Folgen und anschließend die neunteilige „Krause“-Reihe.
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Häufige Fragen zu Horst Krause
Wie alt wurde Horst Krause?
Er wurde 83 Jahre alt. Geboren wurde er am 18. Dezember 1941, gestorben ist er am 5. September 2025 in Teltow.
Wann ist Horst Krause gestorben?
Der Schauspieler starb am 5. September 2025 in einem Seniorenheim in Teltow in Brandenburg. Seine Familie machte den Tod am 8. September öffentlich.
Was war seine bekannteste Rolle?
Seine bekannteste Rolle war der Polizeihauptmeister Horst Krause im Brandenburger „Polizeiruf 110“. Die Figur trug denselben Namen wie der Schauspieler selbst.
Was war sein letzter Film?
Sein letzter Film aus der eigenen Krause-Reihe war „Krauses Weihnacht“, der am 16. Dezember 2022 im Ersten ausgestrahlt wurde. Der rbb bezeichnete ihn als den letzten Film der Reihe.
Gibt es eine bestätigte Todesursache?
Nein. Eine konkrete medizinische Todesursache wurde öffentlich nicht bestätigt. Deshalb sollten Angaben zu einer bestimmten Krankheit oder Diagnose nicht als gesicherte Tatsache dargestellt werden.
Ein Schauspieler, dessen Figuren weiterleben
Horst Krause starb am 5. September 2025 mit 83 Jahren. Sein Lebensweg führte ihn vom ausgebildeten Dreher über die Schauspielschule und das Theater zu einigen der bekanntesten deutschen Fernsehrollen. Besonders der Brandenburger Polizeihauptmeister und die anschließende „Krause“-Filmreihe machten ihn einem breiten Publikum vertraut.
Sein Privatleben blieb dagegen weitgehend geschützt. Gerade deshalb sollten Angaben zu Ehe, Familie oder Todesursache sorgfältig von belegten Fakten getrennt werden. Sicher ist vor allem, was seine Filmografie zeigt: eine jahrzehntelange Schauspielkarriere mit markanten Rollen, die auch nach seinem Tod im deutschen Fernsehen präsent bleiben.



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