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Block Prozess 2026: Aktueller Stand und alle Fakten

Block Prozess

Der Block-Prozess am Hamburger Landgericht ist am 17. September 2026 noch nicht abgeschlossen. Nach der jüngsten Unterbrechung soll die Hauptverhandlung am 21. September 2026 fortgesetzt werden. Im Mittelpunkt steht der Vorwurf, dass die beiden jüngsten Kinder von Christina Block in der Silvesternacht 2023/24 aus Dänemark nach Deutschland gebracht wurden. Christina Block bestreitet, die Aktion in Auftrag gegeben zu haben. Ein rechtskräftiges Urteil liegt derzeit nicht vor.

Block Prozess heute: Wann geht es weiter?

Wer nach „Block Prozess heute“ oder einem Block Prozess Live Ticker sucht, sollte den aktuellen Verhandlungsstand beachten: Das Hamburger Landgericht hat die Hauptverhandlung Ende August für mehrere Wochen unterbrochen.

Nach der Pause ist der nächste Verhandlungstag für Montag, den 21. September 2026, angesetzt. Der frühere Anwalt von Christina Block, Otmar Kury, soll dann als Zeuge geladen sein. Allerdings ist seine Aussage durch die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht eingeschränkt, weil Block ihn nach bisherigen Berichten nicht von dieser Pflicht entbunden hat.

Damit befindet sich das Verfahren in einer späten Phase. Das Gericht hatte bereits angekündigt, die Hauptverhandlung abschließen zu wollen. Gleichzeitig lagen von der Verteidigung weitere Beweisanträge vor, sodass der genaue Ablauf der kommenden Sitzung nicht allein anhand des ursprünglichen Zeitplans beurteilt werden kann.

Gibt es einen Live-Ticker?

Mehrere Medien begleiten die Verhandlung mit Live-Berichten. Besonders ausführliche Ticker gab es bereits an zahlreichen Verhandlungstagen. Dabei handelt es sich um journalistische Berichte aus beziehungsweise über die öffentliche Hauptverhandlung und nicht um eine offizielle Live-Übertragung des Gerichts.

Wer nach „Block Prozess Live“, „Block Prozess News“ oder „News Block Prozess“ sucht, sollte deshalb zwischen einem Live-Ticker, einer nachträglichen Zusammenfassung und offiziellen Informationen des Gerichts unterscheiden.

Worum geht es im Verfahren?

Der Fall geht auf die Silvesternacht 2023/24 zurück. Die beiden jüngsten Kinder von Christina Block hielten sich damals beim Vater, Stephan Hensel, in Dänemark auf. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft wurden die Kinder gewaltsam aus dem Umfeld des Vaters herausgebracht und anschließend nach Deutschland gebracht.

Die Staatsanwaltschaft wirft Christina Block vor, die Aktion beauftragt zu haben. Sie weist diesen Vorwurf zurück. Auch andere Angeklagte bestreiten die ihnen vorgeworfenen Taten; für alle gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Der Fall steht im Zusammenhang mit einem länger andauernden Sorgerechts- und Familienstreit. Genau diese Vorgeschichte spielt im Verfahren eine zentrale Rolle, weil die Staatsanwaltschaft daraus mögliche Motive und Zusammenhänge ableitet.

Christina Block vor Gericht: Was sagt sie selbst?

Christina Block hat sich während des Verfahrens mehrfach zu den Vorwürfen geäußert. Eine besonders ausführliche Erklärung gab sie Ende August 2026 ab.

Dabei bestritt sie erneut, von einer gewaltsamen Entführung gewusst oder diese beauftragt zu haben. Nach ihrer Darstellung hätte sie einer solchen Vorgehensweise niemals zugestimmt. Sie erklärte unter anderem, sie habe eine Rückkehr der Kinder auf einem anderen Weg erreichen wollen und dabei auf Verhandlungen, die Einbindung der Polizei und psychologische Unterstützung gesetzt.

In ihrer späteren Aussage korrigierte beziehungsweise ergänzte sie zudem einzelne frühere Angaben. Unter anderem ging es um Kontakte zum israelischen Sicherheitsunternehmer David Barkay und Gespräche über ihre Kinder. Diese Änderungen gehören zu den Punkten, die im Verfahren von den Prozessbeteiligten unterschiedlich bewertet werden.

Entscheidend ist: Aussagen einer Angeklagten sind Teil der Beweisaufnahme, ersetzen aber nicht die gerichtliche Bewertung sämtlicher Beweismittel.

Wer ist im Verfahren angeklagt?

Im Hamburger Verfahren stehen insgesamt sieben Angeklagte. Neben Christina Block gehören dazu unter anderem ihr Lebensgefährte Gerhard Delling, ein langjähriger Familienanwalt sowie weitere Personen, denen unterschiedliche Tatbeiträge vorgeworfen werden.

Die Vorwürfe unterscheiden sich je nach Angeklagtem. Deshalb ist es irreführend, sämtliche Beschuldigten unter einem einzigen Tatvorwurf zusammenzufassen.

Person bzw. GruppeRolle im VerfahrenAktueller Stand
Christina BlockHauptangeklagteBestreitet, die Entführung beauftragt zu haben
Gerhard DellingMitangeklagterWegen des Vorwurfs der Beihilfe angeklagt
FamilienanwaltMitangeklagterVorwürfe stehen im Zusammenhang mit dem Fall
Weitere AngeklagteUnterschiedliche mutmaßliche BeiträgeVerfahren läuft weiter
Otmar KuryFrüherer Anwalt von Christina BlockFür den 21. September 2026 als Zeuge vorgesehen

Die genaue rechtliche Bewertung einzelner Vorwürfe ist Sache des Gerichts. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt für die Angeklagten die Unschuldsvermutung.

Warum ist der Fall so langwierig?

Das Verfahren läuft bereits seit Juli 2025 und hat eine ungewöhnlich umfangreiche Beweisaufnahme entwickelt. Im Laufe der Verhandlung wurden zahlreiche Zeugen gehört und umfangreiche Unterlagen behandelt.

Auch die Aussagen der mutmaßlich beteiligten Personen sind für die Beweisaufnahme von Bedeutung. Dabei traten nach Medienberichten teilweise unterschiedliche Darstellungen darüber zutage, wer wann von welchen Plänen wusste und welche Rolle einzelne Personen gespielt haben sollen.

Zusätzliche Komplexität entstand durch Beweisanträge der Verteidigung und Streitfragen über die Verwertbarkeit bestimmter Unterlagen. Dazu gehörten auch Tagebuchaufzeichnungen von Christina Block. Die Verteidigung wandte sich gegen deren Verwendung, während die Staatsanwaltschaft die Aufzeichnungen für relevant hielt.

Was geschah im August 2026?

Der August war eine wichtige Phase des Verfahrens. Christina Block gab Ende des Monats eine ausführliche erneute Erklärung ab. Dabei ging sie auf frühere Aussagen, Kontakte und die Vorgeschichte des Sorgerechtsstreits ein.

Zuvor hatte das Gericht unter anderem ein psychiatrisches Gutachten zu den Folgen der Entführung für die beiden Kinder behandelt. Die Öffentlichkeit war während bestimmter Teile der Verhandlung ausgeschlossen, weil besonders schutzwürdige Interessen der Kinder betroffen waren.

Am 28. August wurde schließlich eine dreiwöchige Unterbrechung bekannt. Nach der Pause sollte die Strafkammer die nächsten Schritte in Richtung Abschluss des Verfahrens vorbereiten.

Welche neuen Ermittlungen gibt es?

Auch außerhalb der eigentlichen Hauptverhandlung gibt es Entwicklungen. Anfang September 2026 wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Hamburg erneut gegen drei Mitglieder einer Familie aus Süddeutschland ermittelt.

Die Ermittlungen gegen diese Personen waren zuvor eingestellt worden. Nach neuen Aussagen wurde die Situation für drei der Betroffenen erneut überprüft. Das ist von der laufenden Hauptverhandlung zu unterscheiden: Eine neue Ermittlung bedeutet nicht automatisch eine Anklage oder eine Feststellung von Schuld.

Gerade bei aktuellen Suchanfragen zu „Block Prozess aktuell“ sollte deshalb darauf geachtet werden, ob eine Meldung den Gerichtsprozess selbst oder separate Ermittlungen betrifft.

Was passiert nach der Prozesspause?

Nach dem derzeit bekannten Stand soll die Hauptverhandlung am 21. September 2026 fortgesetzt werden. Für diesen Termin ist unter anderem der frühere Verteidiger Otmar Kury als Zeuge vorgesehen.

Seine mögliche Aussage ist allerdings durch die anwaltliche Schweigepflicht begrenzt. Ohne eine entsprechende Entbindung durch Christina Block kann er über vertrauliche Gespräche mit seiner früheren Mandantin grundsätzlich nicht frei aussagen.

Wann genau die Schlussvorträge beginnen und wann das Gericht ein Urteil verkündet, sollte deshalb nicht mit einem festen Datum angegeben werden, solange das Gericht keinen verbindlichen Termin bekanntgegeben hat.

Wann fällt das Urteil?

Ein Urteil steht Stand 17. September 2026 noch nicht fest. Medienberichte hatten bereits im Sommer darauf hingewiesen, dass sich das Verfahren seiner Schlussphase nähert. Das Landgericht hatte ursprünglich sogar Verhandlungstage bis kurz vor Weihnachten 2026 vorgesehen, bevor sich der Zeitplan verdichtete.

Für Leser bedeutet das: Aussagen wie „Das Urteil kommt heute“ oder ein konkretes Urteilsdatum sollten nur übernommen werden, wenn sie auf einer aktuellen Mitteilung des Gerichts oder einer seriösen Berichterstattung beruhen.

Auch eine Prognose über den Ausgang des Strafverfahrens wäre derzeit nicht sachgerecht. Das Gericht muss die gesamte Beweisaufnahme und die rechtlichen Argumente der Beteiligten berücksichtigen.

Block-Prozess Hamburg: Die wichtigsten Daten im Überblick

DatumEntwicklung
Silvesternacht 2023/24Die beiden jüngsten Kinder werden in Dänemark aus dem Umfeld ihres Vaters nach Deutschland gebracht
Juli 2025Beginn der Hauptverhandlung vor dem Landgericht Hamburg
Januar 2026Verteidigung beantragt unter anderem die Einstellung des Verfahrens
Juli 2026Nach zahlreichen Verhandlungstagen nähert sich das Verfahren der Schlussphase
August 2026Christina Block gibt erneut eine ausführliche Erklärung ab
28. August 2026Gericht unterbricht die Hauptverhandlung für drei Wochen
7. September 2026Neue Ermittlungen gegen drei Personen aus Süddeutschland werden bekannt
21. September 2026Geplanter nächster Verhandlungstag nach der Pause

Die genannten Daten beziehen sich auf den bis zum 17. September 2026 öffentlich bekannten Stand.

Was Leser bei Live-News beachten sollten

Bei einem derart umfangreichen Strafverfahren können einzelne Live-Ticker Aussagen aus dem Gerichtssaal sehr schnell veröffentlichen. Eine Aussage eines Zeugen oder eines Verteidigers ist dabei nicht automatisch eine gerichtlich bestätigte Tatsache.

Für eine zuverlässige Einordnung lohnt es sich, drei Ebenen auseinanderzuhalten:

  • Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Was die Anklage den jeweiligen Angeklagten vorwirft.
  • Aussagen und Beweise: Was Angeklagte, Zeugen und Sachverständige im Verfahren vortragen.
  • Gerichtliche Entscheidung: Was die Strafkammer nach Abschluss der Beweisaufnahme rechtlich feststellt.

Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, weil sich im Verlauf des Verfahrens Aussagen geändert, ergänzt oder widersprochen haben. Auch die Verteidigung und die Staatsanwaltschaft bewerten einzelne Beweismittel teilweise unterschiedlich.

Mehr dazu: Sonnenfinsternis Livestream: So kannst du das Ereignis nachschauen

FAQ zum aktuellen Stand

Ist der Prozess gegen Christina Block beendet?

Nein. Stand 17. September 2026 ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen. Die Hauptverhandlung soll nach der Pause am 21. September fortgesetzt werden.

Wann geht der Prozess in Hamburg weiter?

Der nächste bekannte Verhandlungstermin ist Montag, der 21. September 2026. Für diesen Termin ist unter anderem der frühere Block-Anwalt Otmar Kury als Zeuge vorgesehen.

Was wird Christina Block vorgeworfen?

Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, die Entführung ihrer beiden jüngsten Kinder aus Dänemark nach Deutschland in Auftrag gegeben zu haben. Block bestreitet diesen Vorwurf.

Gibt es schon ein Urteil?

Nein. Bis zum Stand 17. September 2026 liegt kein rechtskräftiges Urteil vor. Für alle Angeklagten gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.

Warum wird so viel über den Fall berichtet?

Das Verfahren verbindet einen prominenten Familienkonflikt mit schweren strafrechtlichen Vorwürfen und einer umfangreichen Beweisaufnahme. Zahlreiche Verhandlungstage wurden von Medien mit Live-Berichten begleitet.

Fazit

Der aktuelle Stand ist klar: Das Verfahren am Hamburger Landgericht läuft noch, ein Urteil gibt es nicht. Nach der dreiwöchigen Pause soll die Verhandlung am 21. September 2026 weitergehen. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Vorwürfe rund um die Entführung der beiden Kinder an Silvester 2023/24, die Aussagen der Angeklagten und Zeugen sowie die Bewertung der umfangreichen Beweismittel.

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  1. Prinz Harry Kinder: Archie und Lilibet 2026 - Blitz Presse

    September 17, 2026

    […] Block Prozess 2026: Aktueller Stand und alle Fakten […]

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